gestern hatte ich an zwei nebeneinander hängenden Mehlschwalbennestern die Löcher etwas größer geraspelt, da ich nach längerem Anlocken endlich dort eine Schwalbe beim Versuch hineinzubekommen scheitern sah.
Im letzten Jahr war das bis dahin einzelne Nest in zwei Jahren hintereinander belegt und wechselte auf zwei Nester.
Wie schon erwähnt scheinen die Schwalben in diesem Jahr nicht so recht auf die Lockrufe anzusprechen .
Die Nester , die mir ein Dachdecker anbrachte , waren unbenutzte , mit Kieselgur und Heu versehen .
Trotzdem fand ich gestern schon wieder Wanzen im Kieselgur rumkriechend vor .
Sie müssen beim Entfernen des alten Nestes noch an der Wand gewesen sein und sind gleich wieder eingezogen.
Da fragte ich mich doch , ob das Gesteinsmehl überhaupt wirkt !?
Seit heute übernachtet in einem Nest mindestens eine Mehls. .
Insgesamt fliegen hier noch einige Wohnungslose herum, gerade so , wie die Jungschwalben zum Saisonende, einfach nur ans Nest , gleichzeitig werden Klümpchen an verschiedenen Stellen an die Wand geheftet , aber kein konsequentes Weiterbauen ist zu beobachten .
Unter dem Dachüberstand über dem Anbau wurde erstmals , durch Anlocken gefördert , ein Nest bezogen , welches nur ca. 1,70 m hoch hängt .
Gegenüber habe ich heute ein weiteres beigehängt.
Unter einem Nest lag vorgestern ein kaputtes Ei .
Um ca. 21.40 Uhr kamen mit drei Seglern gleichzeitig vier Schwalben , die am Giebel zum Übernachten einflogen .
In Büren erzählte mir eine Hausbesitzerin , daß bei ihr die ersten Mehlschwalben schon Anfang April eingetroffen waren und auch schon früh die ersten Küken tot unter einem Nest gelegen hatten .
@ Hannes , wenn du Mehlschwalbennester für die Seglerkästen abgenommen hast , gibt es bei Dir noch freie Nester , oder gibt es keine nistplatzsuchenden Mehlschwalben mehr bei dir ?
Die Mehlschwalben sind durch ihre stetige Anwesenheit, mit kurzen Ausnahmen, eine Bereicherung neben den Seglern
Schöne Grüße, Thomas.
