Die Rückkehr der Mauersegler 2026 wird auch in diesem Jahr wieder im Forum dokumentiert.
Bitte meldet die Ankunft des ersten Mauerseglers in "Eure" Kolonien (Einflug in Nest) per PN oder E-Mail an Siegrid.
Sichtungen fliegender Mauersegler sind für unsere Statistik nicht relevant, können aber gerne auf Ornitho.de gemeldet werden.
Die Karten für Bestand und Ankunft 2026 sind auf unsere Mauersegler-Statistik Seite verfügbar.
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MauerseglerBerlin
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Re: Unsere Projekte

Beitrag von MauerseglerBerlin »

H.-G. hat geschrieben: Fr 27. Mär 2026, 19:23 seit einigen Gesprächen mit Torsten (@Mauersegler Berlin) habe ich darüber nachgedacht, wie ein idealer Nistkasten für Gartenrotschwänzchen aussehen könnte.
Lieber H.-G.
ich bin ja immernoch gespannt darauf, was am Ende bei unserem Projekt herauskommt. Aktuell wird mein Saisonstart dann doch wieder darauf hinauslaufen, den wunderbaren Gartenrotschwanz auszusperren, damit er mir die Seglerkästen nicht wieder alle zumüllt. Bestimmt vertreibe ich ihn langsam damit vollends, denn in meinen (vielen) alternativen und tief gelegenen Nistangeboten hat es zwischenzeitlich das Rotkehlchen (was viel früher im Jahr brütet) gelernt, auch alle Alternativkästen für sich parallel zu beanspruchen und rechtzeitig mit Nistmaterial zu sichern. Es brütet bei mir mittlerweile 4 x im Jahr in 4 verschiedenen Kästen (alles Halbhöhlen). Ich beobachte meine kleine Singvogel-Oase hier mitten in Berlin jetzt seit 2015 und bin der Meinung jetzt hat sich alles final eingespielt. Zuerst gab es nur den Gartenrotschwanz. Zuverlässiger Brüter mehrere Jahre. Einmal Parallelbrut mit Hausrotschwanz (was im gleichen Areal extrem selten vorkommt). Der HRS war ein einjähriges Männchen im Tarngefieder des Weibchen. Nur deswegen hatte es funktioniert. Danach wurde der GRS vom Rotkehlchen in die Seglernester verbannt, wo er ebenfalls regelmäßig und mehrfach zwischen den Seglern in deren Kästen brütete, bis ich diese alle zugunsten der Segler dann aber zugesperrt hatte, weil einmal ein Segler die nichtfertigen GRS-JV vorzeitig aus dem Nest getrieben hatte. (Ich berichtete.)

Manchmal denke ich, dass es besser ist, alles der Natur irgendwie ohne Eingreifen selbst zu überlassen und alles geöffnet zu lassen. Im Wald verschließt auch keiner Löcher und dort ist die Natur unberührt und doch am ehesten intakt. Aber unser Kastenprojekt, H.-G., muss ich noch ausprobieren 😎. Ich bin gespannt auf deinen seglersicheren Gartenrotschwanzkasten, den ich genau neben den gartenrotschwanzsicheren Mauerseglerkasten hängen werde 😁. Du hast mir beide versprochen und für den letzteren interessiere ich mich besonders! 😉

LG torsten
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traudich
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Re: Unsere Projekte

Beitrag von traudich »

Hallo Torsten,
Ob man Kästen verschließt, Rolleier zurücklegt oder nicht, kann ja jeder für sich entscheiden. Am Bestand der einzelnen Arten wird es kaum etwas ändern. Ich denke aber, dass das Bewusstsein gerade für Gebäudebrütern bei Hausbesitzer von Bedeutung ist. Wen wir dann lieber in unseren angebotenen Nisthilfen wohnen lassen ..🤔.
Den hiesigen Wald aber als intakten Lebensraum zu bezeichnen halte ich , offen gesagt, für sehr optimistisch. Hier überwiegen die Monokulturen und „geerntet“ wird in regelmäßigen Abständen ohne Rücksicht auf Habitatsbäume. Falls du aber damit meinst, dass die Natur es schon selber regelt. Dann die Frage, wo greifen wir nicht zerstörerisch ein.?LG
Nistk.: 39 (alle mit 🎥)
erw.: 54, angek.: 56
Brutpaare:27
🥚: 75-5Rolleier
🐣:68
Adoptivküken: 12
VP: : Handaufzucht:
total Ausflug der JV seit 2013: Adoptivk. seit 2020:
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MauerseglerBerlin
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Re: Unsere Projekte

Beitrag von MauerseglerBerlin »

Da hast du sicher leider Recht, Siegrid. Und ich bin ja selbst der größte Tüftler, Bastler und Eingreifer in natürliche oder künstliche Lebensräume, ständig am Optimieren. Es waren nur laute Gedanken, die in mir da aufkamen - auch Selbstreflexion. 😉

LG t
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H.-G.
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Re: Unsere Projekte

Beitrag von H.-G. »

Hallo Siegrid und Torsten, hallo @alle!
Um mich ganz kurz an Eurer Diskussion zu beteiligen: man kann nicht nichts tun. Auch Nichtstun ist eine Entscheidung und kann sehr bewusst gewählt werden. Ich denke, dass die beste Option ist, nach bestem Wissen (und Können) verantwortungsvoll zu entscheiden. Und das machen wir doch auch, oder?
Zurück zum eigentlichen Thema Projekte: der GRS-Kasten.
Von dem, was ich gelesen habe, bin ich lange davon ausgegangen, dass der Gartenrotschwanz ein klassischer Höhlenbrüter ist. Früher hatte ich ihn eher für einen Halbhöhlenbrüter gehalten.
Meine wenigen eigenen Beobachtungen bestätigen eher den Höhlenbrüter, allerdings mit Besonderheiten. Die erste Brut, die ich als Kind kennlernten, war in einem hohlen Birnbaum, der Einflug wohl nur 50cm über dem Boden. Der Einflug bestand aus einem ca 15 cm hohen und vielleicht 3cm breiten senkrechten Spalt. Die zweite, ein paar Jahre spätere Brut, fand in einem alten, aus Naturstamm hergestellten Starenkasten statt. Neben dem Einflug fiel außerdem Licht durch einen langen Spalt, 5 bis 10 mm breit, der vom Dach bis zum Boden des Kastens verlief. Dieser Kasten stürzte im Herbst ab, wir befestigten den herrenlosen Kasten im Garten eines Freundes und er wurde gleich im ersten Frühling wieder vom GRS bezogen. Einen weiteren, wohl erfolglosen Brutversuch erlebte ich in einem tiefen HH-Brüter-Kasten.
Erst dann, viele Jahre später las ich im Forum von Bruten in MS-kästen. In der Senne scheinen GRS in ausgefaulten Spechthöhlen und den typischen Kästen mit hochovalem Loch zu brüten.
Allen diesen Höhlen ist gemeinsam, dass sie recht viel Licht auch beim Einfliegen einlassen: durch die eigentlich überdimensionierte Öffnung oder durch Spalten.
Meine Überlegung war, dass ich diesen Lichteinfall nachahmen will. Der Kasten soll außerdem eine gewisse Sicherheit gegen Waschbär, Marder und Katze bieten. Gleichzeitig groß, aber nicht zu groß sein, nicht zu schwer, wenn möglich etwas hitzegeschützt.
Und das kam dabei bisher heraus:
Sehen so etwas nach Wellensittich- Kästen aus. Der Regenschutz fehlt noch
Sehen so etwas nach Wellensittich- Kästen aus. Der Regenschutz fehlt noch
Lichteinfall durch den 5-mm-Spalt unter dem Dach. Der Einflug bewusst groß gewählt (40 mm) aber zu klein für Stare, Innenraum 13,5 x 13,5 x 28 cm. Um dem Ganzen mehr Tiefe zu geben, soll der Kasten später ungefähr so positioniert werden:
Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den Winkel von 45° einhalten oder einen flacheren Winkel nehmen soll.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den Winkel von 45° einhalten oder einen flacheren Winkel nehmen soll.
Der Kasten soll so ausgerichtet eerden, dass die kurze Dachseite ( links im Bild) nach Süden weist. Diese erhält einen hellen Regenschutz, besteht außerdem aus zwei Platten mit einer 1cm Styropor-Isolierung. Die rechte größere Dachseite würde nach Norden weisen. Hier ist weißer Regenschutz nicht ganz so zwingend erforderlich. Die Einflugöffnung würde dann nach Osten zeigen. Außer beim unteren Kästen da hatte ich noch nicht genug nachgedacht ;).
Die Vorderfront wird von zwei Sechskantmuttern gehalten. Sie ist leicht zu öffnen. Wenn die Muttern fest genug angezogen werden, dürften sie auch für Waschbären nicht zu lösen sein. Da Waschbären Nistkästen gern auf den Kopf drehen, um an den Inhalt zu gelangen, soll der Kasten an zwei Punkten angeschraubt werden.
Zum Innenleben:
Vorn eine zur Räuberabwehr eingeschraubte Leiste,ca 5 cm stark.
Vorn eine zur Räuberabwehr eingeschraubte Leiste,ca 5 cm stark.
Die Leiste hat, wenn die Vorderwand eingesetzt ist zu dieser ca 10 mm Abstand. So hat z. B. ein brütender Vogel auch vom Nest aus den Einflug im Auge, kann den Partner früher erkennen. Raubsäugern soll es so unmöglich gemacht werden, ins Nest zu greifen, da sie nach der Latte nicht mehr die Kurve nach unten bekommen. Die linke Bodenplatte ist mit flachen Querschnitten aufgeraut, so dass Vögel dort leichter hochkommen.
Anstrich des Kastens ist mit Leinölfirnis vorgesehen. Ob das Material (OSB-Platte dem Wetter gewachsen ist, wird sich zeigen müssen.
Das soll für heute erst mal reichen. Verbesserungsvorschläge (bitte nur ernst gemeinte ;) ) bitte einreichen. Ich werde mich spätestens melden, wenn ( möglichst bald) der erste Kasten hängt.
Ich hätte noch mehr geschrieben :o , aber mir fehlt heute eine Stunde ;( :lol: .
Liebe Grüße H.-G.
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H.-G.
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Re: Unsere Projekte

Beitrag von H.-G. »

MauerseglerBerlin hat geschrieben: Sa 28. Mär 2026, 19:28 Aktuell wird mein Saisonstart dann doch wieder darauf hinauslaufen, den wunderbaren Gartenrotschwanz auszusperren, damit er mir die Seglerkästen nicht wieder alle zumüllt
Hi Torsten!
Es gäbe noch diese Möglichkeit Hier . Hat bei Jan LDK im letzten Jahr auch beim GRS funktioniert - braucht aber 'ne Kamera mit Alarmanlage.
H.-G.
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Thomas-NRW
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Re: Unsere Projekte

Beitrag von Thomas-NRW »

Hallo Thomas / @ Vogelfreund ,Alle,
da können sich unsere Segler doch wohl nur freuen , wenn wir Ihnen mit so viel Einsatz entgegenkommen 👍.
Ob es wohl an unserem gemeinsamen Vornamen liegt,
dass ich fast ein identisches Projekt wie du es durchgeführt hast bei mir vorgenommen habe !?😉
Erst einmal muss ich Dir ebenfalls mein Lob für Deine wirklich gute Arbeit aussprechen, super, gefällt mir sehr gut 👍.
Besonders gut finde ich das Ergebnis Deiner Nistmulden ! Wie hast Du sie gefertigt , wie sind die Maße ?
Da meine Plätze von Außen mit einer Kompaktplatte , gegen heraufkletternde Siebenschläfer geschützt werden sollte , passt mein Beitrag nicht ganz zu Deinem Thema, da ich zum Befestigen der Platte auf die Leiter musste.Zum Anpassen der Verkleidung , hatte ich diese immer vom Dachboden aus mit einem Seil hochgezogen und in die L.förmige Ausfräsung eingehängt, den Überstand der Platte an der Hausecke mittels eines an einer Latte befestigten Stiftes durch das offene Fenster im Giebel angezeichnet, so daß ich dafür nicht auf die Leiter musste, was mir sehr entgegenkam .
Dennoch gibt es sehr viele Parallelen zu Deinem Projekt.
Deine Einschätzung, die Löcher bohren zu lassen , war richtig.Da ich nach Möglichkeit immer alles selber machen möchte, hatte ich mir im letzten Jahr eine 82 mm große Diamantbohrkrone gekauft , die ich mit meinem Bohrhammer bedienen konnte.
Der Staub war nicht das Problem aber das freihändige Bohren der Löcher in die Hochlochziegel stellte sich als eine anstrengende Arbeit heraus, so dass ich auch aus Zeitmangel erst einmal nur sieben der zwölf vorgesehenen Löcher durch die 34 cm dicke Wand gebohrt hatte .Mit dem Bohren der letzten Löcher in diesem Jahr , hatte ich meiner Maschine dann wohl zu viel abverlangt 🫣, da wäre die Ausführung durch einen Dritten sicher günstiger gekommen 🤷‍♂️.
Den Kasten baute ich gleichzeitig so weit , daß nistplatzsuchende Segler sich schon einen Platz hätten reservieren können .Oberhalb der neu geschaffenen Plätze , sind in dieser , bei den Seglern beliebten Ecke des Hauses , schon sechs Paare und ein VP angesiedelt.
Jetzt bin ich gespannt , ob die Löcher das Interesse der Segler wecken .
Zur Auskleidung der Bohrlöcher nahm ich 75 mm messende HT Rohre.
Damit es nicht so schnell zur Schwitzwasserbildung / -ansammlung , wie ich mir vorstellte , kommen können sollte , bohrte ich noch Löcher zur Belüftung nach oben in die Rohre und unterhalb der Laufbretter zum Abfließen ev. eindringender Feuchtigkeit .
Die Brettchen sind von unten mit drei Schrauben fixiert.
Nistmulden werde ich nachträglich einbringen, wenn ein Fach belegt werden sollte .
Die Scheiben zum Verschließen der Fächer habe ich aus Plexiglas gefertigt, in die , wie bei dir noch Löcher zur Belüftung gebohrt werden müssen .
Wolltest du kein Plexiglas nehmen ?
Mit den Winkeln halte ich die Rohre in Position , die in der Aussenverkleidung in aufgeschraubten , ausgefrässten Multiplexplatten stecken.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Ansiedlung 👍.
Schöne Grüße, Thomas.
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MS Nistpl.: 46 (s.`15 ,'16 erste Brut )
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1.Ankunft. :
Eing.:
Juv. :
Verlob. 1
MES : 45 K.nest.,ein zum Nest umgebauter Hohlraum über K.-nest.
Erw. : 13 P.
1. Ank. Anflug mehrerer Nester 10.04.‘26
Rauchschw.: 3 Kunstn. Ansiedl.-vers.seit '23.
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Re: Unsere Projekte

Beitrag von Thomas-NRW »

Hallo zusammen,
da ich im Mauerwerk, neben der Firstpfette auch noch einen neuen Nistkasten angelegt hatte und im vorherigen Beitrag nicht alle Fotos mitgesendet werden konnten , hier noch ein Nachtrag.Die alte Blende des schon länger vorhandenen Viererkastens ist jetzt weggefallen und durch die K.-platte ersetzt worden .
Ebenso hat das vormals runde Loch rechts oben , darin hat sich '25 ein VP angesiedelt ,jetzt durch die neue Verkleidung ein Langloch als Einflug bekommen .
Schöne Grüße, Thomas.
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Alte Blende, rechts runder Zugang mit VP.
Alte Blende, rechts runder Zugang mit VP.
Alte Blende, dahinter drei besetzte Fächer
Alte Blende, dahinter drei besetzte Fächer
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MS Nistpl.: 46 (s.`15 ,'16 erste Brut )
Erw. MS : 13 Paare /+ 1VP ( 28 MS )
1.Ankunft. :
Eing.:
Juv. :
Verlob. 1
MES : 45 K.nest.,ein zum Nest umgebauter Hohlraum über K.-nest.
Erw. : 13 P.
1. Ank. Anflug mehrerer Nester 10.04.‘26
Rauchschw.: 3 Kunstn. Ansiedl.-vers.seit '23.
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Re: Unsere Projekte

Beitrag von MauerseglerBerlin »

Hey Thomas,

auch genial, dein Projekt! Ich staune immer wieder, wie ihr das Okay von euren (Wohn-)Partnern bekommt, in die Häuserfronten bohren zu dürfen. Bei Gelegenheit bräuchte ich da mal ein paar Tipps für eine erfolgsversprechende Ansprache. :lol: Ich bin sicher, das wäre eine eigene Kategorie wert. :D

Deine Abrutsch-Panele als Siebenschläfer Schutz finde ich klasse. Sehr gute Idee! Ich werde sie aufgreifen für eine meiner Halbhöhlen für Singvögel, die letztes Jahr von Räubern gestürmt wurde. Ich tippe auf Wiesel. Einmal entdeckt, kommen sie in der Regel leider wieder, die kleinen Biester.

LG torsten
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Re: Unsere Projekte

Beitrag von Thomas-NRW »

Hallo Torsten ,
eine eigene Kategorie für erfolgversprechende Ansagen , die dann ein zuvor als aussichtslos anzusehendes Projekt dann doch realisierbar machen würden , keine schlechte Idee ! Allerdings müsste der Zugang dann doppelt abgesichert sein 😜.
Ich schreibe es dir lieber als PN 😉.
Nein , wenn die Fassade nicht eh ihre Baustellen hätte , so dass über kurz oder lang eine Sanierung durchgeführt werden müsste , wobei die Zugänge dann natürlich auch bestehen blieben , wäre ich da auch nicht umbedingt so wenig zimperlich gewesen , oder vielleicht aber doch 😉.Aber , es gibt da schon verschiedene Herangehensweisen , wie mich die Erfahrung gelehrt hat ☺️.
Schöne Grüße, Thomas.
MS Nistpl.: 46 (s.`15 ,'16 erste Brut )
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MES : 45 K.nest.,ein zum Nest umgebauter Hohlraum über K.-nest.
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Re: Unsere Projekte

Beitrag von H.-G. »

Guten Morgen Thomas!
Ihr Thomaße (oder wie heißt das im Plural :?: :idea: :?: ;) ) seid schon eine Kategorie von Sonderbaumeistern.
Auch wenn ich die Chance hatte, Dein Projekt begleitend etwas ausführlicher wachsen zu sehen, möchte ich auch Dir an dieser Stelle meinen Respekt erweisen. Da stecken viele Ideen und gute Ideen auch in Deiner traumhaften Anlage. Wie viele Nistplätze hast Du jetzt eigentlich? Zwar habe ich aktuell noch mehr Brutpaare, bin mir aber sicher, dass Du mich bald überholen wirst ( was ich Dir auch von Herzen gönne). Wie läuft's Kameratechnisch? Vielleicht macht es auch bei Dir Sinn, mehrere Brutplätze mit einer Kamera zu überwachen.
Das mit der Ansage ist ja von Fall zu Fall verschieden. Schätze mal, dass es da genau so viele erfolgsversprechende Modelle wie Mitglieder im Forum gibt. ( Torsten, Du wirst die beste Möglichkeit für Dich wohl selber finden müssen - aber ich bin mir ganz sicher: Du schaffst das :thumbup: ;) ).
Hoffen wir aber erst mal, dass erst das Wetter und dann die Segler unsere Mühen belohnen :rolleyes: .
Liebe Grüße H.-G.
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