Hallo zusammen,
in unserer Scheune brüten regelmäßig Rauchschwalben. Mal haben wir mehr Brutpaare mal weniger. Zu unserer großen Freude brütete ein Paar zum zweiten Mal. Alles war in Ordnung, die Kleinen waren gut zu hören und die Eltern flogen das Nest an.
Heute Morgen dann die traurige Entdeckung: das Nest hing zur Hälfte runter, es ist ziemlich zerstört.
Von den Küken keine Spur. Nicht eine Feder. Kann es einfach ein altersschwaches Nest gewesen sein oder könnte eine Krähe etc. die Übeltäterin gewesen sein ?
Und: Sollen wir das Nest hängenlassen, damit es nächstes Jahr von Schwalben repariert werden kann oder nimmt man es besser ab? Ich habe Sorge, wenn ein vertrautes Nest “weg“ ist, kommen die Schwalben nicht mehr?
Offenbar sind “unsere“ Schwalben sehr sensibel, was ihre Orte betrifft: Es existieren einige vermutlich schon sehr alte Nester in der Scheune und nur zwei neue Nester, die übrigens nicht so professionell aussehen wie die alten, kamen dazu. Ich lege jedes Frühjahr zum Saisonbeginn eine Lehm Bahn an) und ein Kunstnest (glaube Schwegler) haben wir vor dieser Saison installiert. Leider bislang erfolglos. (Gibt es hier bessere Alternativen oder ist das Produkt okay?
Vielen Dank für eure Hilfe!
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H.-G.
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Re: Nest abgestürzt
Hallo Schwalberich!
Ein herzliches Willkommen im Forum, auch wenn der Anlass eher traurig ist. Alles spricht dafür, dass das Schwalbennest einem Prädator zum Opfer gefallen ist. Neben Krähen könnten natürlich auch Elster oder Eichelhäher dort gewesen sein - falls die sich überhaupt in eine Scheune trauen. Ansonsten kämen noch Steinmarder, Siebenschläfer oder Eulen in Frage, die ich an einem solchen Standort eher vermuten würde.
Ich bin jetzt sicher nicht der Rauchschwalbenexperte im Forum, würde aber die lockeren Reste des zerstörten Nestes auf jeden Fall entfernen, da auch die sicher abschreckend wirken. Falls Du die alten Nester für sicherer hältst, würde es sich sicher lohnen, die vor der nächsten Saison gegen Parasiten zu behandeln. Das würde deren Akzeptanz sicher erhöhen. Was das Kunstnest betrifft, so könnte ein Foto vom Nest am Standort hilfreich sein. Dann könnten unsere RS-Profis sicher Rückmeldung dazu geben.
Ich wünsche Dir trotz allem eine gute Restsaison.
Liebe Grüße H.-G.
Ein herzliches Willkommen im Forum, auch wenn der Anlass eher traurig ist. Alles spricht dafür, dass das Schwalbennest einem Prädator zum Opfer gefallen ist. Neben Krähen könnten natürlich auch Elster oder Eichelhäher dort gewesen sein - falls die sich überhaupt in eine Scheune trauen. Ansonsten kämen noch Steinmarder, Siebenschläfer oder Eulen in Frage, die ich an einem solchen Standort eher vermuten würde.
Ich bin jetzt sicher nicht der Rauchschwalbenexperte im Forum, würde aber die lockeren Reste des zerstörten Nestes auf jeden Fall entfernen, da auch die sicher abschreckend wirken. Falls Du die alten Nester für sicherer hältst, würde es sich sicher lohnen, die vor der nächsten Saison gegen Parasiten zu behandeln. Das würde deren Akzeptanz sicher erhöhen. Was das Kunstnest betrifft, so könnte ein Foto vom Nest am Standort hilfreich sein. Dann könnten unsere RS-Profis sicher Rückmeldung dazu geben.
Ich wünsche Dir trotz allem eine gute Restsaison.
Liebe Grüße H.-G.
30 + 5 Nistplätze, 26 Kameras
2024: 26 von 34 Plätzen belegt, 56 JV/23 Nester, 3 VPs
2025: 66 JV in 29 Nestern, eine erfolgreiche Vierer-Brut
2026: 82 JV in 32 Nestern, eine erfolgreiche Vierer-Brut, 1-2 VP
2024: 26 von 34 Plätzen belegt, 56 JV/23 Nester, 3 VPs
2025: 66 JV in 29 Nestern, eine erfolgreiche Vierer-Brut
2026: 82 JV in 32 Nestern, eine erfolgreiche Vierer-Brut, 1-2 VP
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Thomas-NRW
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Re: Nest abgestürzt
Hallo Schwalberich ,
sei auch von mir herzlich gegrüßt , im Forum !
Ich habe zwar leider keine Rauchschwalben bei mir aber sie liegen mir doch sehr am Herzen ,weil sie hier und anderswo noch seltener als Mehlschwalben anzutreffen sind , was ich noch anders kannte .
War das betroffene Paar das einzige , welches noch anwesend war , ist es nach dem Vorfall noch da , bzw andere Rauchschwalben ?
Bist Du ganz sicher , ich weiß gerade nicht wie alt die Juv. waren , das sie sich nirgends verkrochen haben könnten ?
Sollte das Nest durch einen Fressfeind zerstört worden sein , wäre es sicher interessant zu wissen , welches Tier sich bei dir Zugang verschafft hat .
Wenn es keine Spuren gibt , wäre eine Kameraüberwachung hilfreich , falls sich das Tier dort öfters zeigt .
Dann wäre zu überlegen, wie man es in Zukunft vom Brutplatz abhalten kann .
Ich denke das Schweglernest wird schon passen , die Schwalben müssen es nur an einem für sie attraktiven Ort vorfinden, windgeschützt, nicht im direkten Blickfeld des Menschen, nicht zu weit von der Decke entfernt,eher im etwas dunkleren Bereich und heutzutage sollte man an die oft zu große Hitzeentwicklung an manchen Stellen denken .
Bei meinen Mehlschwalbenkunstnestern tupfe ich immer Kalkfarbe unter die Einfluglöcher, was eine Ansiedelung , da es nach schon benutzt aussieht, fördern soll !? Manchmal ist der Trieb selber ein Nest zu bauen aber doch grösser, aber dafür bietest Du ja schon wichtiges Baumaterial an
.
Vielleicht entfernst du die Reste des Naturnestes und ersetzt es am gleichen Platz durch das Kunstnest.
Du könntest auch an verschiedenen , geeigneten Stellen
kleine Leisten oder ähnliches anbringen , was als Anreiz
und guten Halt für ein neues Naturnest im nächsten Jahr dienen könnte .
Hast du bei Dir Krähen, die wenig scheu sind ?
Um einen Brutausfall durch Parasiten vorzubeugen, würde ich auch , wie es H.-G. schon empfohlen hat , die Nester mit zB. Ardap behandeln , das hatte ich in diesem Jahr bei den Mehlschwalbennestern vor der Saison auch erstmals angewandt und es wirkt hervorragend.
Schick doch bitte einmal Fotos vom Standort der Nester .In welcher Gegend wohnst Du ?
Schöne Grüße, Thomas.
sei auch von mir herzlich gegrüßt , im Forum !
Ich habe zwar leider keine Rauchschwalben bei mir aber sie liegen mir doch sehr am Herzen ,weil sie hier und anderswo noch seltener als Mehlschwalben anzutreffen sind , was ich noch anders kannte .
War das betroffene Paar das einzige , welches noch anwesend war , ist es nach dem Vorfall noch da , bzw andere Rauchschwalben ?
Bist Du ganz sicher , ich weiß gerade nicht wie alt die Juv. waren , das sie sich nirgends verkrochen haben könnten ?
Sollte das Nest durch einen Fressfeind zerstört worden sein , wäre es sicher interessant zu wissen , welches Tier sich bei dir Zugang verschafft hat .
Wenn es keine Spuren gibt , wäre eine Kameraüberwachung hilfreich , falls sich das Tier dort öfters zeigt .
Dann wäre zu überlegen, wie man es in Zukunft vom Brutplatz abhalten kann .
Ich denke das Schweglernest wird schon passen , die Schwalben müssen es nur an einem für sie attraktiven Ort vorfinden, windgeschützt, nicht im direkten Blickfeld des Menschen, nicht zu weit von der Decke entfernt,eher im etwas dunkleren Bereich und heutzutage sollte man an die oft zu große Hitzeentwicklung an manchen Stellen denken .
Bei meinen Mehlschwalbenkunstnestern tupfe ich immer Kalkfarbe unter die Einfluglöcher, was eine Ansiedelung , da es nach schon benutzt aussieht, fördern soll !? Manchmal ist der Trieb selber ein Nest zu bauen aber doch grösser, aber dafür bietest Du ja schon wichtiges Baumaterial an
Vielleicht entfernst du die Reste des Naturnestes und ersetzt es am gleichen Platz durch das Kunstnest.
Du könntest auch an verschiedenen , geeigneten Stellen
kleine Leisten oder ähnliches anbringen , was als Anreiz
und guten Halt für ein neues Naturnest im nächsten Jahr dienen könnte .
Hast du bei Dir Krähen, die wenig scheu sind ?
Um einen Brutausfall durch Parasiten vorzubeugen, würde ich auch , wie es H.-G. schon empfohlen hat , die Nester mit zB. Ardap behandeln , das hatte ich in diesem Jahr bei den Mehlschwalbennestern vor der Saison auch erstmals angewandt und es wirkt hervorragend.
Schick doch bitte einmal Fotos vom Standort der Nester .In welcher Gegend wohnst Du ?
Schöne Grüße, Thomas.
MS Nistpl.: 46 (s.`15 ,'16 erste Brut )
Erw. MS : 13 Paare /+ 1VP ( 28 MS )
1.Ankunft. : 20.04.2026
Eing.:
Juv. :
Verlob. 1
MES : 45 K.nest., 1 Teilnaturnest
Erw. : 13 P.
1. Ank. Anflug mehrerer Nester 10.04.‘26
Rauchschw.: 3 Kunstn. Ansiedl.-vers.seit '23.
Erw. MS : 13 Paare /+ 1VP ( 28 MS )
1.Ankunft. : 20.04.2026
Eing.:
Juv. :
Verlob. 1
MES : 45 K.nest., 1 Teilnaturnest
Erw. : 13 P.
1. Ank. Anflug mehrerer Nester 10.04.‘26
Rauchschw.: 3 Kunstn. Ansiedl.-vers.seit '23.
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schwalberich
- Beiträge: 3
- Registriert: Mi 19. Aug 2026, 14:31
Re: Nest abgestürzt
Vielen Dank für eure wertvollen Tipps!
Ein paar Worte zum Umfeld “unserer“ Schwalben. Wir (eine naurliebende ) WG im nördlichen Brandenburg (Ober Havel) kurz vor der Grenze zu Meck-Pom) haben Nistkästen für diverse Gartenvögel auf unserem Insekten- und vogelfreundlichen Grundstück inklusive großer Scheune. Seitdem wir rausgezogen sind, haben wir Rauchschwalben. (Evtl. 3-4 Aufzuchten pro Saison). Mehlschwalben wiederum habe ich hier noch nie gesehen.
Das Desinfizieren werden wir etablieren. Auch habe ich im Forum schon nachgelesen, dass es ratsam ist das Kunstnest unten aufzufüllen, weil es wohl zu tief ist? Auch dank der Hinweise zu Parasiten, die ich mir schon durchgelesen habe, wissen wir nun auch, warum vor einigen Wochen zwei tote, erwachsene und äußerlich völlig unversehrte, Schwalben in der Scheune gefunden haben. Die Empfehlung ein Kunstnest an die Stelle des zerstörten Nests zu setzen, werden wir umsetzen. Welcher Prädator es war ist schwer zu sagen. Die Küken waren noch zu klein, um sich verstecken zu können, die Elterntiere habe ich seit der Entdeckung nicht mehr gesehen. Ich schicke am Wochenende Biler, damit könnt ihr sicher was anfangen. Die Scheune ist sehr hoch, alle Nester sind mittig am Balken gebaut, also ein Marder etc. müsste schon an der Decke kleben können. Oder er ist gesprungen. Zudem haben wir die Hoffnung, dass die Anwesenheit unserer beiden kräftigen und recht großen Hunde Katzen, Marder und Co ein wenig auf Abstand hält. Wobei nachts schnarchen die natürlich im Haus um die Wette.
Die Erklärung Krähe, Elster etc. ist wohl am wahrscheinlichsten. Bis zu dem Vorfall dachte ich nicht, dass sie in eine Scheune einfliegen. Wie auch immer, ich schicke Fotos und ihr könnt mir sicher sagen, wo wir weitere Nester (es brüten auch Rotschwänzchen) an evtl. geschützteren Orten in der Scheune anbringen könnten.
Bis dahin 1000 Dank
Ein paar Worte zum Umfeld “unserer“ Schwalben. Wir (eine naurliebende ) WG im nördlichen Brandenburg (Ober Havel) kurz vor der Grenze zu Meck-Pom) haben Nistkästen für diverse Gartenvögel auf unserem Insekten- und vogelfreundlichen Grundstück inklusive großer Scheune. Seitdem wir rausgezogen sind, haben wir Rauchschwalben. (Evtl. 3-4 Aufzuchten pro Saison). Mehlschwalben wiederum habe ich hier noch nie gesehen.
Das Desinfizieren werden wir etablieren. Auch habe ich im Forum schon nachgelesen, dass es ratsam ist das Kunstnest unten aufzufüllen, weil es wohl zu tief ist? Auch dank der Hinweise zu Parasiten, die ich mir schon durchgelesen habe, wissen wir nun auch, warum vor einigen Wochen zwei tote, erwachsene und äußerlich völlig unversehrte, Schwalben in der Scheune gefunden haben. Die Empfehlung ein Kunstnest an die Stelle des zerstörten Nests zu setzen, werden wir umsetzen. Welcher Prädator es war ist schwer zu sagen. Die Küken waren noch zu klein, um sich verstecken zu können, die Elterntiere habe ich seit der Entdeckung nicht mehr gesehen. Ich schicke am Wochenende Biler, damit könnt ihr sicher was anfangen. Die Scheune ist sehr hoch, alle Nester sind mittig am Balken gebaut, also ein Marder etc. müsste schon an der Decke kleben können. Oder er ist gesprungen. Zudem haben wir die Hoffnung, dass die Anwesenheit unserer beiden kräftigen und recht großen Hunde Katzen, Marder und Co ein wenig auf Abstand hält. Wobei nachts schnarchen die natürlich im Haus um die Wette.
Bis dahin 1000 Dank
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Thomas-NRW
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- Beiträge: 1233
- Registriert: Mo 6. Mai 2019, 21:36
- Wohnort: Marsberg / OT
Re: Nest abgestürzt
Hallo Schwalberich ,
das mit der Tiefe der Kunstnester hatte ich vergessen aber es wäre vielleicht sinnvoll das Nest innen aufzubauen.
Ich würde mich dann an der Tiefe eines Naturnestes orientieren und vielleicht mit Lehm oder Ton aufbauen und zwar so , das keine Nischen / Ritzen verbleiben , wegen der Parasiten.
Eine andere Möglichkeit, warum die JV nicht mehr da sind , könnte auch sein , daß das Nest zerbrochen ist , weil instabil und die JV am Boden aufgenommen worden sind .
Vielleicht nutzen auch die Katzen eine solche Gelegenheit !?
Schöne Grüße, Thomas.
das mit der Tiefe der Kunstnester hatte ich vergessen aber es wäre vielleicht sinnvoll das Nest innen aufzubauen.
Ich würde mich dann an der Tiefe eines Naturnestes orientieren und vielleicht mit Lehm oder Ton aufbauen und zwar so , das keine Nischen / Ritzen verbleiben , wegen der Parasiten.
Eine andere Möglichkeit, warum die JV nicht mehr da sind , könnte auch sein , daß das Nest zerbrochen ist , weil instabil und die JV am Boden aufgenommen worden sind .
Vielleicht nutzen auch die Katzen eine solche Gelegenheit !?
Schöne Grüße, Thomas.
MS Nistpl.: 46 (s.`15 ,'16 erste Brut )
Erw. MS : 13 Paare /+ 1VP ( 28 MS )
1.Ankunft. : 20.04.2026
Eing.:
Juv. :
Verlob. 1
MES : 45 K.nest., 1 Teilnaturnest
Erw. : 13 P.
1. Ank. Anflug mehrerer Nester 10.04.‘26
Rauchschw.: 3 Kunstn. Ansiedl.-vers.seit '23.
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1. Ank. Anflug mehrerer Nester 10.04.‘26
Rauchschw.: 3 Kunstn. Ansiedl.-vers.seit '23.
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Schwalbenatze
- Beiträge: 114
- Registriert: So 3. Aug 2025, 09:31
- Wohnort: Nähe Dresden
Re: Nest abgestürzt
Hallo zusammen und herzlich willkommen Schwalberich!
Ich habe deine Tragödie mit dem abgestürzten Nest erst jetzt gelesen. Sehr sehr traurig. Ich würde mich nicht unbedingt als Rauchschwalbenexperte sehen, aber du hast völlig Recht Schwalben reagieren sehr sensibel auf Veränderungen! Deshalb würde ich den Rest des Nestes nach lockeren Stellen absuchen und diese entfernen! Auf keinen Fall würde ich es komplett entfernen und es mit einen Kunstnest ersetzen. Unser leider verstorbener Forumsgründer Dieter hatte dies auch mal probiert und es ist schief gegangen. Leider finde ich diesen Beitrag nicht mehr und ganz zu schweigen von dem Video was Dieter damals angehangen hatte. Es wäre natürlich hilfreich wenn man genau wüsste wie es zu diesem Drama gekommen ist. Aber so wie du das geschrieben hast, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß das da ein Nesträuber am Werk gewesen ist.
Was die nächste Saison betrifft wurde ja schon einiges geschrieben. Nester wenn die Schwälbchen weg sind behandeln und so paar Wochen bevor sie wieder kommen noch einmal! Man sollte vorallem darauf achten was man nimmt. Ich habe da so meine eigenen böse Erfahrungen dieses Jahr machen dürfen. Du solltest ein Mittel nehmen was lange Wirksam ist. Mit Ardap-Pro habe ich bei der zweiten Brut gute Erfahrung gemacht! Es hält mindestens 6 Wochen!
Auch wie schon geschrieben, wäre eine Kamera nicht schlecht und vielleicht sogar noch in diesem Jahr um vielleicht den Eindringling noch zu ertappen um für nächstes Jahr gerüstet zu sein!
LG Matthias
Ich habe deine Tragödie mit dem abgestürzten Nest erst jetzt gelesen. Sehr sehr traurig. Ich würde mich nicht unbedingt als Rauchschwalbenexperte sehen, aber du hast völlig Recht Schwalben reagieren sehr sensibel auf Veränderungen! Deshalb würde ich den Rest des Nestes nach lockeren Stellen absuchen und diese entfernen! Auf keinen Fall würde ich es komplett entfernen und es mit einen Kunstnest ersetzen. Unser leider verstorbener Forumsgründer Dieter hatte dies auch mal probiert und es ist schief gegangen. Leider finde ich diesen Beitrag nicht mehr und ganz zu schweigen von dem Video was Dieter damals angehangen hatte. Es wäre natürlich hilfreich wenn man genau wüsste wie es zu diesem Drama gekommen ist. Aber so wie du das geschrieben hast, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß das da ein Nesträuber am Werk gewesen ist.
Was die nächste Saison betrifft wurde ja schon einiges geschrieben. Nester wenn die Schwälbchen weg sind behandeln und so paar Wochen bevor sie wieder kommen noch einmal! Man sollte vorallem darauf achten was man nimmt. Ich habe da so meine eigenen böse Erfahrungen dieses Jahr machen dürfen. Du solltest ein Mittel nehmen was lange Wirksam ist. Mit Ardap-Pro habe ich bei der zweiten Brut gute Erfahrung gemacht! Es hält mindestens 6 Wochen!
Auch wie schon geschrieben, wäre eine Kamera nicht schlecht und vielleicht sogar noch in diesem Jahr um vielleicht den Eindringling noch zu ertappen um für nächstes Jahr gerüstet zu sein!
LG Matthias
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schwalberich
- Beiträge: 3
- Registriert: Mi 19. Aug 2026, 14:31
Re: Nest abgestürzt
Hallo zusammen,
nochmals vielen Dank für eure Tipps und Expertise. Wir sind wahrlich keine Profis und haben bis zu diesen zwei furchtbaren Ereignissen (die beiden toten erwachsenen Vögel und unabhängig davon, das abgestürzte Nest mit den Küken, von denen jede Spur fehlte) einfach an den Rauchschwalben erfreut, und bis auf das eine oder andere aus dem Nest gefallene tote Küken, ging immer alles gut.
Jetzt wollen wir das Ganze ein bisschen “professioneller“ angehen. Bislang hat sich unser Eingreifen auf das Anlegen einer Lehmbahn beschränkt und dem Öffnen der Scheunenfenster im März/April. Sobald es losgeht bleiben auch die Scheunentüre zur Hofseite immer geöffnet. Die Türen zum hinteren Garten verschließen wir nachts, um Räuber fernzuhalten.
Das zerstörte Nest haben wir abgenommen. Nachdem wir den Dachboden untersuchten, ist aufgefallen, dass über dem Nest lose aufliegenden Dielen etwas auseinander geschoben waren. Evtl. hat der Räuber von oben hingelangt. Haben wir inzwischen gesichert. Von oben haben die “Täter“ keine Chance mehr.
Da es offenkundig verschieden Meinungen gibt, ob ein Kunstnest an gleicher Stelle platziert werden soll, hängen wir es einfach in einem Meter Abstand zum alten Nest auf.
Es gibt sehr alte Nester in der Scheune, die gebaut wurden, bevor wir vor ca. 8 Jahren zugezogen sind. Auch das zerstörte Nest gehörte dazu.
Vor zwei Jahren wurde ein Nest neben der Tür in der Wachküche gebaut, in unmittelbarer Nähe zum Haus und uns
und natürlich sehr niedrig. Für uns Menschen kein idealer Standort, aber nachdem es dieses Jahr mit dem Nachwuchs geklappt hat, bin ich dagegen es abzunehmen. Wie schätzt ihr das ein? Zu gefährlich, wegen der niedrigen Höhe oder lassen? Die ersten Flugversuche sind auf dem begrenztem Raum evtl. auch schwieriger/gefährlicher als in der Scheune? (Ich denke ja, die Vögel machen das schon und alles kann man nicht regulieren.)
Um meine Angaben etwas zu präzisieren, lade ich Fotos von den Standorten hoch.
Standorte und Nester:
Die Schwalben nutzen zwei Scheunenteile. Die eine Scheune ist sehr hoch, mit aktuell drei Nestern (ein Kunstnest), bis vor der Attacke waren es vier, die sich gegenüber liegen. Oben im Dachstuhl brüten auch Rotschwänzchen.
In der zweiten Scheune wurde vor 3, 4 Jahren ein Nest unterhalb einer Neonröhre (bleibt natürlich in der Brutzeit aus) gebaut. Durch diese Scheune müssen wir und die Hunde oft durch, aber trotz mitunter aufgeregtem Geflatter, arrangieren sich die Schwalben ganz gut mit uns
.
Plus dem Nest in der Waschküche. Insgesamt fünf Nester. Gebrütet wurde dieses Jahr in drei Nestern.
Ardap-Pro werden wir besorgen und anwenden. Die Schwalben werden vom Geruch nicht abgeschreckt, wenn man das kurz bevor sie brüten anwendet?
Sollen wir mehr Kunstnester anbringen (Platz ist reichlich vorhanden) Wie viel Meter Abstand sollte zwischen den Nestern liegen?
Vorhandenes Kunstnest werden wir aufschütten
Kamera überlegen wir
Ich hoffe euch in der nächsten Saison Erfreuliches von unseren geflügelten Mitbewohnern beichten zu können.
Beste Grüße & vielen Dank
Andrea
nochmals vielen Dank für eure Tipps und Expertise. Wir sind wahrlich keine Profis und haben bis zu diesen zwei furchtbaren Ereignissen (die beiden toten erwachsenen Vögel und unabhängig davon, das abgestürzte Nest mit den Küken, von denen jede Spur fehlte) einfach an den Rauchschwalben erfreut, und bis auf das eine oder andere aus dem Nest gefallene tote Küken, ging immer alles gut.
Jetzt wollen wir das Ganze ein bisschen “professioneller“ angehen. Bislang hat sich unser Eingreifen auf das Anlegen einer Lehmbahn beschränkt und dem Öffnen der Scheunenfenster im März/April. Sobald es losgeht bleiben auch die Scheunentüre zur Hofseite immer geöffnet. Die Türen zum hinteren Garten verschließen wir nachts, um Räuber fernzuhalten.
Das zerstörte Nest haben wir abgenommen. Nachdem wir den Dachboden untersuchten, ist aufgefallen, dass über dem Nest lose aufliegenden Dielen etwas auseinander geschoben waren. Evtl. hat der Räuber von oben hingelangt. Haben wir inzwischen gesichert. Von oben haben die “Täter“ keine Chance mehr.
Da es offenkundig verschieden Meinungen gibt, ob ein Kunstnest an gleicher Stelle platziert werden soll, hängen wir es einfach in einem Meter Abstand zum alten Nest auf.
Es gibt sehr alte Nester in der Scheune, die gebaut wurden, bevor wir vor ca. 8 Jahren zugezogen sind. Auch das zerstörte Nest gehörte dazu.
Vor zwei Jahren wurde ein Nest neben der Tür in der Wachküche gebaut, in unmittelbarer Nähe zum Haus und uns
Um meine Angaben etwas zu präzisieren, lade ich Fotos von den Standorten hoch.
Standorte und Nester:
Die Schwalben nutzen zwei Scheunenteile. Die eine Scheune ist sehr hoch, mit aktuell drei Nestern (ein Kunstnest), bis vor der Attacke waren es vier, die sich gegenüber liegen. Oben im Dachstuhl brüten auch Rotschwänzchen.
In der zweiten Scheune wurde vor 3, 4 Jahren ein Nest unterhalb einer Neonröhre (bleibt natürlich in der Brutzeit aus) gebaut. Durch diese Scheune müssen wir und die Hunde oft durch, aber trotz mitunter aufgeregtem Geflatter, arrangieren sich die Schwalben ganz gut mit uns
Plus dem Nest in der Waschküche. Insgesamt fünf Nester. Gebrütet wurde dieses Jahr in drei Nestern.
Ardap-Pro werden wir besorgen und anwenden. Die Schwalben werden vom Geruch nicht abgeschreckt, wenn man das kurz bevor sie brüten anwendet?
Sollen wir mehr Kunstnester anbringen (Platz ist reichlich vorhanden) Wie viel Meter Abstand sollte zwischen den Nestern liegen?
Vorhandenes Kunstnest werden wir aufschütten
Kamera überlegen wir
Ich hoffe euch in der nächsten Saison Erfreuliches von unseren geflügelten Mitbewohnern beichten zu können.
Beste Grüße & vielen Dank
Andrea
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Thomas-NRW
- Foren-Unterstützer
- Beiträge: 1233
- Registriert: Mo 6. Mai 2019, 21:36
- Wohnort: Marsberg / OT
Re: Nest abgestürzt
Hallo Andrea,
toll, da merkt man gleich , wie sehr dir die Rauchschwalben am Herzen liegen , zurecht, sich für diese liebenswerten Tiere zu begeistern .
Schön, das Du Dich für sie einsetzt
.So viel ich weiß
sollten Kunstnester nicht unbedingt gegenüber von belegten Nestern angebracht werden, da RS wohl eher auf Abstand nisten und nicht den direkten Sichtkontakt zum Nachbarn mögen .
Wenn es der Platz hergibt, würde ich das Kunstnest wohl besser ausser Sichtweite eines belegten , unter der Berücksichtigung der schon einmal beschriebenen Voraussetzungen für einen optimalen Standort , montieren.
Aus den Nester würde ich nach dem Abzug der Schwalben das Nistmaterial vorsichtig , damit die Nester nicht zu Schaden kommen entfernen und diese behandeln,
eventuell schon einmal vor der Entfernung , damit es bei dir anschließend nicht so viel juckt
.
Zu dem, wie genau das Mittel ( Ardap …) angewandt werden kann , gerade , wenn Nester belegt sind und ein Parasitenbefall erkannt wird , können sich hier eventuell andere Mitglieder äussern , die sich da besser auskennen.
Auf jeden Fall solltest Du keinem Parasit die Möglichkeit zum Überwintern geben .
Von meinen Mehlschwalben weiß ich , dass die Parasiten die Wintermonate gut überstehen.
Besonders nutzen sie bei den Kunstnestern jegliche Ritzen /Hohlräume zwischen Nest und Trägerplatte und den Bereich zwischen dieser und der Hauswand.
Solltest Du kleine schwarze Kügelchen, wie sie bei den Seglern und Mehlschwalben zu finden sind vorfinden, sind diese zu zerstören , da sonst im nächsten Jahr daraus Lausfliegenparasiten schlüpfen könnten .
Ich wünsche Dir viele Bruten und eine stattliche Zahl an Jungvögeln in den nächsten Jahren !
Vielleicht kannst Du auch dort aktiv werden , wo in Deiner Nähe noch Rauchschwalben brüten und wenigstens die Parasiten dezimieren oder durch Öffentlichkeitsarbeit andere Menschen dazu bewegen die Schwalben zu unterstützen, durch zB. dem Anlegen von Lehmpfützen , …!?
Ich würde mich freuen ,
wenn du im nächsten Jahr wieder von Deinen Schwalben berichten würdest !
Schöne Grüße, Thomas.
toll, da merkt man gleich , wie sehr dir die Rauchschwalben am Herzen liegen , zurecht, sich für diese liebenswerten Tiere zu begeistern .
Schön, das Du Dich für sie einsetzt
sollten Kunstnester nicht unbedingt gegenüber von belegten Nestern angebracht werden, da RS wohl eher auf Abstand nisten und nicht den direkten Sichtkontakt zum Nachbarn mögen .
Wenn es der Platz hergibt, würde ich das Kunstnest wohl besser ausser Sichtweite eines belegten , unter der Berücksichtigung der schon einmal beschriebenen Voraussetzungen für einen optimalen Standort , montieren.
Aus den Nester würde ich nach dem Abzug der Schwalben das Nistmaterial vorsichtig , damit die Nester nicht zu Schaden kommen entfernen und diese behandeln,
eventuell schon einmal vor der Entfernung , damit es bei dir anschließend nicht so viel juckt
Zu dem, wie genau das Mittel ( Ardap …) angewandt werden kann , gerade , wenn Nester belegt sind und ein Parasitenbefall erkannt wird , können sich hier eventuell andere Mitglieder äussern , die sich da besser auskennen.
Auf jeden Fall solltest Du keinem Parasit die Möglichkeit zum Überwintern geben .
Von meinen Mehlschwalben weiß ich , dass die Parasiten die Wintermonate gut überstehen.
Besonders nutzen sie bei den Kunstnestern jegliche Ritzen /Hohlräume zwischen Nest und Trägerplatte und den Bereich zwischen dieser und der Hauswand.
Solltest Du kleine schwarze Kügelchen, wie sie bei den Seglern und Mehlschwalben zu finden sind vorfinden, sind diese zu zerstören , da sonst im nächsten Jahr daraus Lausfliegenparasiten schlüpfen könnten .
Ich wünsche Dir viele Bruten und eine stattliche Zahl an Jungvögeln in den nächsten Jahren !
Vielleicht kannst Du auch dort aktiv werden , wo in Deiner Nähe noch Rauchschwalben brüten und wenigstens die Parasiten dezimieren oder durch Öffentlichkeitsarbeit andere Menschen dazu bewegen die Schwalben zu unterstützen, durch zB. dem Anlegen von Lehmpfützen , …!?
Ich würde mich freuen ,
wenn du im nächsten Jahr wieder von Deinen Schwalben berichten würdest !
Schöne Grüße, Thomas.
MS Nistpl.: 46 (s.`15 ,'16 erste Brut )
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1.Ankunft. : 20.04.2026
Eing.:
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Erw. : 13 P.
1. Ank. Anflug mehrerer Nester 10.04.‘26
Rauchschw.: 3 Kunstn. Ansiedl.-vers.seit '23.
Erw. MS : 13 Paare /+ 1VP ( 28 MS )
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Eing.:
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MES : 45 K.nest., 1 Teilnaturnest
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1. Ank. Anflug mehrerer Nester 10.04.‘26
Rauchschw.: 3 Kunstn. Ansiedl.-vers.seit '23.
