Hallo zusammen,
Gestern bin ich auf eine Sammlung einer Vielzahl von Berichten und wissenschaftlichen Studien über Mauersegler gestoßen, die teilweise bis ins Jahr 1850 zurückliegen.
Alles super interessant und das meiste heute noch gültig und gleichzeitig erstaunlich.
Da geht’s um Baumbrüter, herabgefallenen Seglern, die mit 50 Fliegen am Tag bis zum flügge werden großgezogen wurden, einem Streckenwart der Eisenbahn der über Jahre Buch geführt hat wann er wo welchen Vogel tot aufgefunden hat usw.
Was mich aber besonders erstaunt hat war der Bericht von R. Flath, der „seine Mauersegler“ im Starenkasten ab 1970 beringt hatte (scheinbar immer einen am rechten Fuß den anderen am linken Fuß) und auf diese Weise feststellen konnte ob seine Segler wieder kamen oder ob sich etwas verändert hatte.
Besonders interessant fand ich seine Feststellung dass sein Paar 1975 nach der ersten Starenbrut Ende Mai bereits ein Gelege hatte, aber Anfang Juni plötzlich ein unberingtes Paar im Kasten war.
Und dass genau dieses Paar 1978 wieder da war, jedoch in 2 verschiedenen Starenkästen mit jeweils einem neuen Partner.
Das alles lässt sich natürlich nur mit entsprechenden Markierungen nachvollziehen.
Ich sehe schon HG, wie er in 30 Farben jeweils 2 kleine Ringe im Internet bestellt….
Auch sehr interessant fand ich die Studie bezüglich Nahrungzusammensetzung während der Aufzucht.
Oder aber die Studie wieso Alpensegler früher eintreffen als Mauersegler und länger bleiben (können).
http://www.commonswift.org/0124flathr.html
http://www.commonswift.org/0454bosenberg.html
http://www.commonswift.org/0616arn.html
Viele Grüße
Michl