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Dodo
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Re: Hitzeschutz für Nistkästen

Beitrag von Dodo »

Hallo zusammen,

@MauerseglerBerlin,
Kann mir einer in etwa sagen, bis wieviel Grad (ca.) die Jungvögel die Hitze überstehen und wie lange sie dauern darf?
Lese eure erschreckenden Erfahrungen mit der Hitze und würde nach dem Saisonende gern Vorkehrungen für das nächste Jahr treffen.
Meine Kästen hängen an der Ostseite, allerdings damit auch im Windschatten des Hauses 😏.
[/quote][/quote]

Torsten, vielleicht hilft ein zweite Platte (auf Distanz zum Kastendach) nochmal die Temperatur im Kasteninneren
erträglicher zu machen.
@Markus widerspreche ich ungern aber dem MS machen 30°C noch nichts aus, ein Unwohlbefinden habe ich bei den Temperaturen noch nicht ausmachen können. Das Hecheln ist eine natürliche Körperfunktion bei den Vögeln (und auch bei Hunden). Die können nicht anders ihre Körpertemperatur absenken.
Wie lange sie das Durchstehen können, hängt von ihrer Gesamtverfassung ab.

Allen ungetrübte Freude an den Seglern am Haus,

Gruß Maddin
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Markus
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Re: Hitzeschutz für Nistkästen

Beitrag von Markus »

Dodo hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 21:56 @Markus widerspreche ich ungern aber dem MS machen 30°C noch nichts aus, ein Unwohlbefinden habe ich bei den Temperaturen noch nicht ausmachen können. Das Hecheln ist eine natürliche Körperfunktion bei den Vögeln (und auch bei Hunden). Die können nicht anders ihre Körpertemperatur absenken.
kein Problem Maddin, im Grunde sind wir uns da ja einig.
Klar sind 30°C für die Vögel noch keine Gefahr, sie beginnen halt zu "Schwitzen" und dies ist bereits mit einem gewissen Stress für den Körper verbunden, für Mensch und Tier.

LG
Markus
Saison 2024

Segler Nistplätze/ 5 belegte Nester von 9
Ankunft: 10 von 10

Bruten :0
Eier : 11 (davon 3 Rolleier)
Schlupfe:0
Abflüge JV 0

Turmfalkencam ab 02.05 hier https://www.youtube.com/channel/UC6m9B_ ... I91KATRQFg


Storchencam vom Kirchturm seit 02.02. wieder online
https://www.youtube.com/channel/UCZagEq ... ZlA2YDP1rg
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MauerseglerBerlin
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Re: Hitzeschutz für Nistkästen

Beitrag von MauerseglerBerlin »

Danke euch allen für die Tipps!

Ich halte die Lösung mit den Kühlakkus für sehr gut. Habe heute schon einen ersten Versuch gestartet. Es passt prima auf den Kasten in einen 4 cm großen Schlitz😎. Mangels Thermometer weiß ich nicht, was es gebracht hat, aber das rüste ich nach.

@Dodo: der Schlitz ist quasi ja dann schon der Lüftungskanal, der durch das Brett entstehen soll. Genial eigentlich. War mir gar nicht so klar 😎

@Bruno: bin ja froh über die Ostseite, aber 40 Grad, so wie hier die Lufttemperatur heute war, sind dann da auch allemal. Nicht auszudenken, was an der Südseite wäre. Dort wollte ich eigentlich im Winter Kästen montieren 🙈

@Markus: in Spanien sind die Segler permanent mind. 35 Grad Lufttemperatur ausgesetzt, gern auch mal über 40 wie jetzt zum Beispiel. Dort habe ich Kästen an Südseiten gesehen, volle Dröhnung Sonne. Frage mich grad, ob die von Beginn an mehr aushalten dort. Gelesen habe ich nämlich, dass die JV in den gleichen Breitengrad zurück kommen wo sie geboren wurden, aber nicht in die selbe Kolonie. Weiß dazu jemand etwas sicher? Transponder- oder Beringungsauswertung? Ich konnte nichts verlässliches finden.

Info noch: hier sind massenhaft Sucher und Überflüge. So viel wie nie. Das ganze Jahr schon. Aber extrem wenig An- und Einflugversuche. Viel weniger als letztes Jahr. Ich dokumentierte sie, da ich ein System versuche zu ergründen, welche Kästen (Einflugöffnungen) begehrter sich als andere.

VG torsten
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Dodo
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Re: Hitzeschutz für Nistkästen

Beitrag von Dodo »

Markus hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 22:09 ... sie beginnen halt zu "Schwitzen" und dies ist bereits mit einem gewissen Stress für den Körper verbunden, für Mensch und Tier.
Guten Abend Markus,

ein schlauer Mann hat mir mal gesagt: 'Wenn Du bei der Arbeit ins Schwitzen kommst, machst Du was verkehrt.'
Habe ich mir eingeprägt und alles für Stressreduzierung getan. :)

Ich denke es gibt immer noch mehr Naturnester als Kästen für unsere MS.
Maximalforderungen (Klimaanlage) könnten Interessierte abhalten Gebäudebrüter zuzulassen.
Standards (Hitzeschutz) müssen eingehalten werden. Ein Forum wie dieses leistet Aufklärungsarbeit.

Gruß Maddin
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Thömmes
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Re: Hitzeschutz für Nistkästen

Beitrag von Thömmes »

Hi Torsten,

welche Temperaturen die Jungen gerade noch aushalten, dürfte maßgeblich vom Alter abhängen und natürlich der Länge der Hitzeperiode. Natürlich auch, wie Markus schrieb, von der allgemeinen Verfassung. Ich gehe aber mal von gut versorgten Jungen aus.

4 Wochen alte Junge haben hier 2019 3 extreme Hitzetage in Folge mit dem Höhepunkt von 41,2°C im Schatten ausgehalten, was im aufgeheizten Gebäudebereich am Dach sicher noch ein paar Grad mehr im Bereich der Kästen waren. Ich habe allerdings reichlich mit Wasser gekühlt. Den Effekt der Kühlung kann ich nicht beziffern. Beim Kühlen mit Wasser ist das Problem, dass es an den schrägen Kastendächern schnell abläuft, da hatte ich überlegt ob man da z. B. temporär einen großen Schwamm oder ähnlich saugfähiges Material drauf macht was das Wasser länger hält und damit auch den Effekt der Verdunstungskälte. Dachflächen und Hauswände lassen sich damit super kühlen. Die bleiben stundenlang feucht und kühl.

2015 bei einer Extremhitze Periode von um die 39-40°C über ca. eine Woche sind jedoch überall in den Kästen die kleineren Jungen gestorben und die größeren gesprungen. Das war eine Tragödie. Ich hatte da noch keine Kästen, aber das wäre hier sicher auch dramatisch ausgegangen. Es gibt darüber Berichte aus Frankfurt sowie auch von Klaus Roggel aus Berlin. Da hat nichts mehr geholfen, außer die Jungen tagsüber aus den Kästen zu nehmen und zu versorgen. Aber wer kann das schon wenn die Kästen nicht im Handumdrehen zu erreichen sind.

Das Hauptproblem für die Jungsegler ist die fehlende Verfügbarkeit von Wasser. Anders als ein Hund, der bei Hitze ordentlich trinkt, haben die Segler nur das bisschen Wasser was sie aus der Insektennahrung beziehen und beim Hecheln an die Umgebung abgeben. Je älter ein Jungsegler ist, umso besser isoliert ihn sein Gefieder und umso mehr Wasser hat er im Körper gespeichert. Dementsprechend hängt die Überlebenszeit auch vom Grad der Befiederung und vom Gewicht ab.

Bei einem 45 g Vogel kann man sich vorstellen, dass er nicht mehrere Tage Extremhitze aushalten kann und sich die ganze Zeit durch Hecheln kühlt. Ist der Wasservorrat erschöpft überhitzt der Jungsegler ganz schnell und stirbt in kürzester Zeit. Das hat man 2020 und 2021 an den Kästen in Israel gesehen wo bei Extremhitze im Frühjahr die Jungen nach wenigen Tagen den Hitzetod gestorben sind. Da hat auch günstige Positionierung der Kästen und weißer Anstrich nichts mehr geholfen. Die Lufttemperatur war einfach zu lange viel zu hoch.

Mich wundert schon gewaltig, dass die Jungen jetzt hier 2 extreme Hitzetage + heute einen heißen trockenen Tag überstanden haben. Vermutlich haben die vollständige Befiederung und ein guter Ernährungszustand dazu beigetragen.

Ich denke nicht, dass die Segler in Spanien mehr aushalten. Das tun sie in Israel ja auch nicht. Die Zeit, wie lange sie sich durch Hecheln kühlen können, hängt ausschließlich vom verfügbaren, im Körper gespeicherten Wasser ab.

Viele Kästen wurden sicher noch aufgehängt bevor die Klimaveränderung in den letzten ca. 10 Jahren so richtig zuschlägt. Vieles wird auch unbedacht aufgehängt z. B. auch in Deutschland dunkelgraue Schw... Kästen an freien, besonnten Hauswänden etc. Das sieht dann nach einer tollen Ausgleichsmaßnahme aus und ist in Wirklichkeit fast jedes Jahr eine Todesfalle für die Jungsegler.

In Spanien sind die Segler häufig, weil es noch viele Nistplätze gibt und die adulten Segler sehr lange leben. Dieses Jahr gab es Berichte aus Spanien, dass quasi überall in den Hitzegebieten die Brut ausgefallen ist und auf den Straßen ungezählte verendete Küken gelegen haben. Die letzten Jahre war das auch schon schlimm. Den Seglern reicht aber dort auch ein geringer Bruterfolg erstmal aus. Bei der zu erwarteten Beschleunigung der Klimaveränderung und solchen Katastrophenlagen ggf. jedes Jahr, dürfte es aber auch dort sehr kritisch für die Seglerbestände und natürlich für die gesamten Ökosysteme werden.

E. Weitnauer et. al. 1980 haben durch umfangreiche Beringungsaktionen bei Jungseglern nur einen geringen Prozentsatz an Rückkehrern in die Geburtskolonie festgestellt. Sie sollen etwa auf den gleichen Breitengrad zurückkehren. Aber es ist die Frage, wie verlässlich da die Datenlage ist. Irgendwie müssen sie sich ja auch ausbreiten; da werden sich wohl auch einige weit ab vom Geburtsort ansiedeln.

Ein System, wie sie sich leichter ansiedeln und was überall funktioniert wäre natürlich der Knaller. Das Wichtigste ist wohl die Positionierung des Kastens möglichst hoch und an einer traditionellen Suchstelle. Segleransiedlungen in der Nähe sind hilfreich.

Es gibt Erfahrungswerte, dass z. B. die Schw.. Kästen sehr gut und besonders das Modell Rögelein (überdimensioniertes Mehlschwalbennest) sehr gute Akzeptanz finden. Ein Problem, was die Segler, meiner Meinung nach, am Anfang immer haben, ist, dass die Einflugöffnungen vor der Wand stehen, die Segler aber an der Wand suchen weil sie ja eigentlich IM Gebäude brüten und nicht davor. Sie lernen das, aber es kann länger dauern als bei Einflügen in der Wand. Macht man ein Modul aus mehreren Kästen hat man so einen Wandeffekt. Sowas habe ich am Kamin angebracht, s. mein Avatar, und dort war die Akzeptanz wesentlich besser als an den Hauswänden.

Evtl. ist es auch sinnvoll, die Einflüge zu verbreitern. @Elisabeth hat so einen besiedelten Kasten und es funktioniert wohl sehr gut.

Am Ende wird immer auch das güstig positionierte Gebäude, bes. die Höhe, der freie Anflug, die gesamte Umgebung und Nahrungssituation etc. über den Ansiedlungserfolg entscheiden.

Liebe Grüße

Thomas
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MauerseglerBerlin
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Re: Hitzeschutz für Nistkästen

Beitrag von MauerseglerBerlin »

Hallo Thomas,

klingt plausibel. Die dunklen Kästen an Südlage vieler Hochhäuser hier in Berlin zum Beispiel sind mir auch aufgefallen. Da dachte ich, vielleicht ist in der Höhe mehr Luftkühlung. Eigentlich sollten die Hersteller, derartige Farben dann gar nicht erst anbieten. Es sind in der Regel nämlich aus gutem Vorsatz angebrachte Kästen der Architekten oder Stadtentwicklung, die dies bei Neubauten zum Teil zur Auflage machen.

Was die Überlebensfähigkeit bei Hitze angeht, liegt dann also auch an der schlechten oder zu langsamen Anpassung der Segler an den Klimawandel. Denn, wenn sie mehr füttern würden, wäre auch mehr Wasser für die JV da. Offensichtlich mangels Insekten funktioniert das dann nicht.

Wenn einige von euch bei Hitze die JV aus den Kästen nehmen und zum Beispiel auf die Couch setzen, (ich meine @traudich berichtete davon), was machen die AV, wenn sie kommen und ein leeres Nest vorfinden? Kommen sie erneut, oder hat sich das dann für diese Saison erledigt?

… das mit dem überdimensionalen Schwalbenkasten versuche ich mal! 😎 Danke!

Achso und noch etwas zur Positionierung der Kästen allgemein: bissl komisch ist die Evolution bzw. der Lerneffekt (Intelligenz möchte ich unseren Freunden nicht absprechen 😉) aber schon. Gestern Abend nach diesem Hitzetag (40 Grad) haben sie wieder wie auch die Tage zuvor just an der Südwand des Hauses gesucht, obwohl es fast symmetrisch ist und an der Ostwand Lockrufe liefen, die die freien Plätze darboten 😉.

VG torsten
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Re: Hitzeschutz für Nistkästen

Beitrag von Michi »

MauerseglerBerlin hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 22:45
@Bruno: bin ja froh über die Ostseite, aber 40 Grad, so wie hier die Lufttemperatur heute war, sind dann da auch allemal. Nicht auszudenken, was an der Südseite wäre. Dort wollte ich eigentlich im Winter Kästen montieren 🙈



VG torsten
Guten Morgen Torsten,

ich führe ja gerade Temperaturtest u.a mit einem 3er Schwegler Nr. 17 durch, den ich am Westgiebel angebracht habe und der ab Mittag bis abends voll besonnt ist.

Ohne Dach waren dort Temperaturen über 40 Grad auch ohne Hitzewelle. Ich habe dann ein weißes Dach mit Abstand angebracht und hätte nie gedacht, dass das so viel hilft und ausmacht. Gestern war ab ca 14 Uhr maximal 1 Grad mehr im Kasten wie Außentemperatur unterm Carport im Schatten, also maximal 37 Grad war

Im Schwegler MF 1 an der Werksatt, der ab Mittag ebenso wie der 3er Kasten ab Mittag voll besonnt wird, waren ohne Anstrich und ohne Dach gestern über 50 Grad !

Mein anderer Schwegler MF1 ist an der Südseite mit Westanflug unter der Traufe angebracht. Er hat Schatten durch die Traufe und ist gestern nie über 32 Grad gestiegen.

VG Michi
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3 Einflüge Traufe am Haupthaus: 4 Rückkehrer erwartet - 4 mit erstem am 06.05.2024 zurück sowie 1 x 2 Eier
4 Schwegler Nr. 17b Südseite: unbesetzt
2 Eigenbaukästen Ostseite: unbesetzt
3 Rauchschwalbennester: 2022, 2023 u. 2024 unbesetzt
Mehlschwalbennester Nordwestseite: unbesetzt
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MauerseglerBerlin
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Re: Hitzeschutz für Nistkästen

Beitrag von MauerseglerBerlin »

Hi Michi!

Wow! Diese Differenz ist enorm 😳.

VG torsten
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Markus
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Re: Hitzeschutz für Nistkästen

Beitrag von Markus »

Hallo Maddin,
Dodo hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 22:59 ein schlauer Mann hat mir mal gesagt: 'Wenn Du bei der Arbeit ins Schwitzen kommst, machst Du was verkehrt.'
Hätte er dies einem Straßenbauarbeiter oder anderem Handwerker gesagt, hätte er wohl eins übergebraten bekommen ;)
Dodo hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 22:59 Maximalforderungen (Klimaanlage) könnten Interessierte abhalten Gebäudebrüter zuzulassen.
Meine Maximalforderung ist nach wie vor einen Schattenplatz für den Kasten.
Dass meine Bastelei nichts für die Allgemeinheit ist betone ich immer wieder.
Für mich ist dies sozusagen Grundlagenforschung um zu schauen was möglich wäre.

Auch bei mir ist nur das Naturnest belüftet da es dort schon Probleme gab. In einem Kasten hab ich zu Testzwecken zwar eine aktive Kühlung, aber es ginge wie in weiteren Kästen bei mir trotz Südausrichtung auch ohne, Trotz wie die letzten Tage mind. 35°C in diesen.

LG
Markus
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Re: Hitzeschutz für Nistkästen

Beitrag von Michi »

MauerseglerBerlin hat geschrieben: Do 21. Jul 2022, 05:25 Hi Michi!

Wow! Diese Differenz ist enorm 😳.

VG torsten
Hallo Torsten,

ja das hätte ich auch nicht geglaubt. Weiter vorn steht in nen Post, dass die Absorbtion 90% bei weiss geringer ist.

Heute ist es kühler und ich versuche mal den MF1 an der Werksatt weiß zu streichen und ein weißes Dach drüber zu bauen. Montag soll es bei uns nochmal so heiss werden wie gestern. Die Referenzwerte von gestern und vorgestern habe ich ja. Ich bin auf den Unterschied gespannt und berichte.

@alle: würdet ihr den Kasten am Westgiebel freigeben wenn die gleich Innentemperatur die auch außen herrscht ?

Danke vorab und vG

Michi
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