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traudich
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Re: Auf der Jagd nach Tierstimmen

Beitrag von traudich »

So, nun ist es so weit:
ich habe mir jetzt den H2next Handy Recorder, zum Aufzeichnen der Mauerseglerrufe, zugelegt. Werde demnächst beim Aufnehmen von Vogelstimmen üben damit ich "in Form" bin, wenn die Segler zurückkommen. Ziel ist natürlich, die Rufe der Segler dem Geschlecht oder einer Situation zuordnen zu können :thumbup:
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Markus
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Re: Auf der Jagd nach Tierstimmen

Beitrag von Markus »

Hallo Siegrid,

das scheint ein hochwertiges Gerät zu sein :thumbup: https://www.amazon.de/Zoom-H2N-Handy-Re ... 384&sr=8-1

wie bist Du darauf gekommen? Wurde es Dir speziell für Tieraufnahmen empfohlen ?

LG
Markus
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Dodo
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Re: Auf der Jagd nach Tierstimmen

Beitrag von Dodo »

Hallo zusammen,

würde hier gerne mal den Spatzenchor im Spätsommer aufnehmen.
Es ist ein Genuss. Der Preis für das Gerät ist auch eine Hausnummer.

Gruß Maddin
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Markus
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Re: Auf der Jagd nach Tierstimmen

Beitrag von Markus »

Hallo Maddin,
Dodo hat geschrieben: Di 18. Feb 2020, 17:04 würde hier gerne mal den Spatzenchor im Spätsommer aufnehmen.
Es ist ein Genuss.
Du scheinst hart im nehmen ;)
Nichts gegen die Spatzen, aber ihr "Gesang" , besonders im Chor, ist gelinde gesagt schon etwas gewöhnungsbedürftig.
Mein, teils bis zu 40 Köpfiges Orchester hat es schon geschafft mich von der Gartenliege zu vertreiben.
Naja, vermutlich bin ich ein Kunstbanause :P

LG
Markus
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traudich
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Re: Auf der Jagd nach Tierstimmen

Beitrag von traudich »

Da ich auch bei der Frage, welches Gerät für meine Zwecke angebracht ist, ziemlich überfordert war bin ich dem Rat eines Freundes, der zufällig dieses Modell verkaufen wollte, gefolgt. Er ist Musiker und konnte mir das Gerät schon mal erklären :thumbup: außerdem habe ich mich ein wenig mit dem Programm beschäftigt. Hoffe nun, dass ich bei einigen Probeaufnahmen mit anderen Vögeln gut gerüstet bin, wenn die Segler zurückkommen :thumbup:
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Waechter
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Re: Auf der Jagd nach Tierstimmen

Beitrag von Waechter »

Hallo miteinander,
da ich 2020 erneut versuchen werde Mauersegler-Duette zumindest bis 40kHz aufzunehmen, suche ich noch Mitstreiter,
die daran auch Interesse haben. Um das Interesse für eigene Aufnahmen etwas anzuregen:
https://www.zobodat.at/pdf/Natur-Umwelt ... 7-0022.pdf

Auf diesen Möglichkeiten aufbauend hat man das genutzt, um Videos zu erstellen.
https://blogs.bl.uk/sound-and-vision/20 ... dsong.html
Im Anhang biete ich mein Übersetzungsergebnis dieser Seite an.

Seit ich mich mit dem Thema Vogelstimmen-Aufzeichnung befasse, hat sich die Technik weiterentwickelt.
Ursprünglich wollte ich mir ein EMU 0204 USB -Interface kaufen, doch jetzt werde ich mich neu orientieren.
https://www.delamar.de/audio-interface/ ... ace-51015/ → 192kHz/24-Bit sollten es schon sein.

Gruß, Waechter ;)
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Dodo
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Re: Auf der Jagd nach Tierstimmen

Beitrag von Dodo »

Hallo traudich,
habe mir jetzt den H2next Handy Recorder, zum Aufzeichnen der Mauerseglerrufe, zugelegt.
hattest Du das Gerät schon im Einsatz?
Bist Du zufrieden und kannst es weiter empfehlen?

Vielleicht könntest Du mal eine Kostprobe von der Aufnahmequalität uns bieten?!

Gruß Maddin
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Waechter
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Re: Auf der Jagd nach Tierstimmen

Beitrag von Waechter »

Waechter hat geschrieben: Di 3. Mär 2020, 10:06 Hallo miteinander,
da ich 2020 erneut versuchen werde Mauersegler-Duette zumindest bis 40kHz aufzunehmen, suche ich noch Mitstreiter,
die daran auch Interesse haben. Um das Interesse für eigene Aufnahmen etwas anzuregen:
https://www.zobodat.at/pdf/Natur-Umwelt ... 7-0022.pdf

Auf diesen Möglichkeiten aufbauend hat man das genutzt, um Videos zu erstellen.
https://blogs.bl.uk/sound-and-vision/20 ... dsong.html
Im Anhang biete ich mein Übersetzungsergebnis dieser Seite an.

Seit ich mich mit dem Thema Vogelstimmen-Aufzeichnung befasse, hat sich die Technik weiterentwickelt.
Ursprünglich wollte ich mir ein EMU 0204 USB -Interface kaufen, doch jetzt werde ich mich neu orientieren.
https://www.delamar.de/audio-interface/ ... ace-51015/ → 192kHz/24-Bit sollten es schon sein.

Gruß, Waechter ;)
Hallo Miteinander,
wer meine anderen Beiträge verfolgt hat, wird gelesen haben, dass ich dazugelernt habe.
In Informationen über das Hörvermögen der Vögel insgesamt, wird die Obergrenze bei etwas unter 20kHz genannt. Somit machen Aufnahmen mit höheren Frequenzen für mich keinen Sinn mehr.

Gruß, Waechter ;)
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H.-G.
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Re: Auf der Jagd nach Tierstimmen

Beitrag von H.-G. »

Hallo Wächter,
ich denke das die Hörgrenze der Vögel mit ca. 20000 Hertz insgesamt ausreichend gesichert ist. Trotzdem gibt es h bei unseren Seglern zumindest zwei Punkte, wo ich mir vorstellen kann, dass da doch etwas mehr geht:
Die meisten von uns haben schon zu ihrem Leidwesen erlebt, dass ein Sperber oder Baumfalke zu Besuch kommt. Was dann passiert, ist immer das gleiche: die Mitglieder der Kolonie weichen aus und es sammelt sich eine wild durcheinanderfliegende Gruppe, die höher als der Prädator hinter ihm herfliegt, z.T. mit kurzen Scheinangriffen und ihn aus dem Koloniebereich eskortiert. Soweit so gut. Was mir aber auffällt ist, dass diese Verfolgung in absoluter Stille abläuft. Ok, die MS sind optisch gut orientiert, aber die Organisation der "Verfolgung" geht so schnell vonstatten, dass ich mir da etwas mehr als bloße Optik vorstellen kann. Bei Schwalben kennen wir das Verhalten im Feindesfall so gut, dass viele von uns allein an den Rufen erkennen, ob ein Luft- oder ein Bodenfeind unterwegs ist. Warum sollte der gesellige MS auf diese Möglichkeit verzichten? Ich habe schon versucht, mit Bat-Detektor zu spionieren, aber ich habe immer nur eine von zwei Bedingungen erfüllt: entweder Detektor oder Greifvogel, leider nie beides gleichzeitig. Bekannt ist, dass zumindest Singvögel bei Luftangriffen eher hohe Frequenzen für ihren Alarm nutzen.
Noch ein zweiter Punkt: von Salanganen, die ja sehr nah mit unsern Seglern verwandt sind, weiß man, dass sie sich in ihren Bruthöhlen mit Echoortung orientieren. Leider habe ich keine Angaben gefunden, wie hoch ihre Orientierungsrufe sind. Es wäre meiner Meinung nach doch interessant zu wissen, ob die Sucher eine Nisthöhle wirklich stumm anfliegen, insbesondere, da beim Einfliegen in eine potentielle Bruthöhlen immer Dunkelheit herrscht, wenn der Sucher beim Eindringen mit seinem Körper die Öffnung sozusagen lichtdicht verschließt. Das würde dann auch erklären warum ein Sucher oft mehrfach vor einer Nisthöhle hängt. Er könnte versuchen, sie akustisch zu erfassen, zumindest, ob sie groß genug ist, um hineinzugehen.
Hoffentlich langweile ich Dich mit meinen "Spinnereien" nicht - ich habe schon länger diese Ideen im Kopf, aber zuwenig technische Möglichkeiten und physikalisches Verständnis, um das Rätsel zu lösen. Vielleicht hast Du ja 'ne Idee dazu.
Liebe Grüße H. -G.
30 Nistplätze,
2021: 15 belegt, 13 erfolgreich, 25 (bis 30)JV
2022: 42 JV in 16 Nestern, 3 Brutaufgaben
2023: 48 JV in 19 Nestern, 2 JV tot
Kameras: Probephase, aktuell 11 im Test (Ziel 19)
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traudich
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Re: Auf der Jagd nach Tierstimmen

Beitrag von traudich »

Das Thema interessiert mich schon seit einiger Zeit sehr.
Hast du schon mal versucht die MS- Einflüge mit dem Detektor zu begleiten bzw. die möglichen Geräusche / Rufe hörbar zu machen?
LG
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