Die Rückkehr der Mauersegler 2026 wird auch in diesem Jahr wieder im Forum dokumentiert.
Bitte meldet die Ankunft des ersten Mauerseglers in "Eure" Kolonien (Einflug in Nest) per PN oder E-Mail an Siegrid.
Sichtungen fliegender Mauersegler sind für unsere Statistik nicht relevant, können aber gerne auf Ornitho.de gemeldet werden.
Die Karten für Bestand und Ankunft 2026 sind auf unsere Mauersegler-Statistik Seite verfügbar.
Dankeschön H.-G., für's Zeigen!
Die Raupe sieht mit den Scheinaugen richtig toll aus. Wobei der Schwärmer hier auch noch einen Zacken schicker ist.
Hier reiche ich mal den Steckbrief nach: https://www.schmetterling-raupe.de/art/elpenor.htm
Bei mir waren heute bei dem schönen Wetter einige Admirale vor Ort und haben Saft von den heruntergefallenen Pflaumen genascht.
Für ein Foto blieb leider keine Zeit...
Hallo H.-G. ,
mit einer Raupe dieses Weinschwärmers hatte ich in den 80 ger Jahren erstmals eine Begegnung,
als sie über die Strasse liefen .
Bis dahin wusste ich nicht , das es bei uns solche großen Raupen gibt und war damals doch etwas irritiert und traute mich auch nicht sie anzufassen( das hätte ich mit den Raupen des Brombeerspinners einmal besser auch so handhaben sollen ! Diese hatte ich in großer Zahl in meinen Händen nach Hause transportiert.
Deren Haare / Gift lösten auf meinen Handflächen einen starken , langanhaltenden Juckreiz aus , weshalb ein Hautarztbesuch nötig wurde . Diese Raupen hatte ich danach nie wieder angefasst !)
aber nahm sie dann doch in einem Gefäß mit nach Hause , wo sie sich dann im Erdreich verpuppten .
Da konnte ich dann die Raupe durch ein Bestimmungsbuch dem Mittleren Weinschwärmer zuordnen .Ein schöner , farbiger Schwärmer
Die Haut der Raupen fühlt sich übrigens samtweich an , wie ich später feststellen konnte .
Die Raupen konnte ich immer an Weidenröschen finden , seltener war die grüne Farbvariante unter ihnen.
Auf einer Kalkhalbtrockenrasenfläche fanden mein Freund und ich später auch die Raupen des kleinen Weinschwärmers .
Schöne Grüße, Thomas.
MS Nistpl.: 46 (s.`15 ,'16 erste Brut )
Erw. MS : 13 Paare /+ 1VP ( 28 MS )
1.Ankunft. :
Eing.:
Juv. :
Verlob. 1
MES : 45 K.nest.,ein zum Nest umgebauter Hohlraum über K.-nest.
Erw. : 13 P.
1. Ank. Anflug mehrerer Nester 10.04.‘26
Rauchschw.: 3 Kunstn. Ansiedl.-vers.seit '23.
Hallo Michael!
Sind es die überreifen Früchte des Feigenbaumes, die auf Falter und Vögel so anziehend wirken? Oder sind es doch noch Blüten?
Hier bringt die Efeublüte gerade noch einmal richtig Leben in die Welt von Faltern und Bienen. Gestern mittag konnte ich am Efeu unserer Sitzecke bis zu sechs Admirale gleichzeitig sehen. Dazu natürlich viele Bienen.
Leider hat Efeu die schlechte Angewohnheit, seinen Untergrund stets irgendwann nachhaltig zu schädigen. Ich versuche aber immer, wenigstens die Triebe, die später blühen werden, zu erhalten. Einerseits gibt das für Falter und Co noch einen floralen Höhepunkt im Herbst, andererseits bringen die erst im frühen Frühling reifen Efeubeeren Nahrung für viele Vögel, wenn der Tisch nur kärglich gedeckt ist. Amseln, Rotkehlchen und Mönchsgrasmücke profitieren von diesen frühen Früchten. Nicht zu vergessen die Ringeltauben, die bei der Ernte oft eine wenig elegante Mischung aus Akrobatik und plumper Unbeholfenheit an den Tag legen (aber gut satt werden).
Immer wieder wunderschön. Admiral tankt auf Efeublüte
Obwohl zeitweise ein halbes Dutzend dieser schönen Tagfalter gleichzeitig Nahrung suchte, bekam ich nicht mehr als zwei von ihnen auf einmal ins Bild.
Mal sehen, was das Wetter die nächsten Tage bringt. Da es erst mal regnen soll, wird auch die Saison der Admirale wohl nicht mehr ganz lange dauern können.
Liebe Grüße H.-G.
30 + 5 Nistplätze, 23 Kameras
2023: 48 JV in 19 Nestern, 2 JV tot
2024: 26 von 34 Plätzen belegt, 56 JV/23 Nester, 3 VPs
2025: 66 JV in 29 Nestern, eine erfolgreiche Vierer-Brut
H.-G. hat geschrieben: Sa 6. Jan 2024, 23:49
Hallo zusammen!
Am 2. Januar erlebte ich eine faustdicke Überraschung, als ich im Krankenhaus meine Arbeitskollegen besuchte. Da saß eine größere Motte an der Wand. Die Kollegen berichteten, dass die schon seit mindestens drei Tagen da sitze, einmal sei sie einem Pfleger an den Kopf geflogen (was zum Glück für beide glimpflich ausging ). Dann sah ich mir die "Motte" genauer an:
IMG_20240102_131646.jpg
Das Hinterende sah doch sehr stark nach Taubenschwänzchen aus - und das im Januar! Ich bugsierte den Falter in eine kleine Dose.
Der Plan: Anfüttern, da er ja nun mindestens drei Tage im Warmen verbracht hatte, ohne Nahrung zu finden. Da mein Wohnzimmerterrarium gerade nicht besetzt ist, eine leichte UV-Beleuchtung hat und groß genug ist, sollte das hier eigentlich funktionieren. Der Falter flog kurz darauf mit einem tiefen Brummton im Terrarium umher, ohne aber die angebotene Honig-Zucker-Lösung zu beachten.DSC_0956.JPG DSC_0966.JPG
Heute morgen dann der Durchbruch. Nachdem ich der künstlichen Blüte aus Spritzenbasis ein violettes Zentrum verpasst hatte, ging es ganz schnell. Fast eine halber Milliliter wurde zügig aufgesaugt.DSC_0969.JPGDSC_0970.JPG Weitere Flüge führten zwar zu weniger Nahrungsaufnahme, aber dafür flog der Falter ausdauernder und kräftiger als davor.
Wenn der Falter mehrere Tage Nahrung aufgenommen hat, wird er in einer dunklen Box kühl überwintert, so dass er bei passenden Temperaturen selbständig starten kann. Ich hatte Taubenschwänzchen bisher immer für Wanderfalter gehalten, aber nachdem im letzten Jahr bei wiba Hier und Regina Hier schon im Februar und März Taubenschwänzchen gesichtet wurden, scheint eine Überwinterung zumindest möglich zu sein. So werde ich wohl vorerst einen Gast beherbergen, der mich, wenn's gutgeht aber noch vor Ankunft der Segler verlassen haben sollte.
Gruß H.-G.
Nachsatz: Sollte jemand von Euch im Winter einen schlafenden Falter an einem ungeeigneten Platz entdecken: In einen dunklen Karton mit einen kleinen Loch als Ausgang setzen und dann schnell an einen kühlen, geschützten Platz bringen. Der Falter kann dann seine Winterruhe geschützt fortsetzen und selbständig ausfliegen, wenn die Temperaturen im Frühling wieder steigen. Den Karton aber auch vor direkter Sonnenstrahlung schützen, da er sich sonst im Frühling zu schnell erwärmt und das dazu führt, dass der Falter ausfliegt, wenn es noch keine Nahrung gibt. Theoretisch könnte er auch in einem Seglerkasten überwintern, was wohl auch oft ganz natürlich vorkommt. Hier sind aber Meisen, die ein Schlafquartier suchen, nicht ungefährlich.
@ Alle - Es war ein glücklicher Moment, als mich meine Frau auf den kleinen Besucher auf dem Balkon vor dem Insektenhotel aufmerksam machte.
Ein Taubenschwänzchen !
Als es verschwunden war, habe ich es an der kleinen Box entdeckt.
So hatte 2024 ein TS den Balkon oft besucht.
TS-2025-11-10-153550_004b.jpg (39.09 KiB) 332 mal betrachtet
Dieses Jahr war es gestern das erste TS, dass ich 2025 beobachten konnte.
Heute 9:05 sitzt es noch an der Stelle.
→ @ H.-G. ohne es direkt zu stören,
werde ich deinem Nachsatz entsprechend versuchen, es mit einer Abdeckung vor den Meisen verstecken,
die in den letzten Tagen neugierig an den Boxen zu sehen waren.
Gruß Waechter
Meisen waren noch keine da, aber das TS ist nicht mehr zu sehen. 10:10
Hallo zusammen,
heute fand ich vor dem Dachbodenfenster einen erwachten Kleinen Fuchs Falter, die man hier in den letzten Jahren immer seltener zu Gesicht bekommt.
Ich hatte ihn dann auf das Dach des Seglerkastens gesetzt , wo er sich in der Sonne aufwärmte , bevor er wegflog . Hoffentlich schafft er es , sich zu vermehren .
Schöne Grüße, Thomas.